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Teuer und schädlich – die Leckerlie-Falle

Die Regale der Supermärkte und Tierfuttermärkte quellen über vor einer unüberschaubaren Vielzahl von Leckerlie- und Kauartikeln und ständig kommen neue ‚Snacks‘ hinzu. Der Futtermittelmarkt ist riesig und ein Bombengeschäft, mit wachsenden Umsatzzahlen.

Den wenigsten Hundebesitzern ist bewusst, dass sie ihrem Hund mit diesen Produkten überhaupt keinen Gefallen tun.

Die ‚leeren‘ Kalorien dieser auf billigsten Abfallprodukten basierenden Produkte braucht Ihr Hund überhaupt nicht! Schwer verdauliche Trockenkauartikel*, die obendrein chemisch behandelt sind, bunte Kügelchen mit E-Nummern, Salz, Zucker, Farbstoffen, Konservierungsstoffen, Getreide, Soja und pflanzlichen Nebenprodukten auf dem Etikett – all dies ist schädlich, belastet die Organe, fördert Krebs und macht den Hund dick.

Lesen Sie die Etiketten! Schauen Sie nicht nur auf den Aufdruck auf der Vorderseite mit dem lächelnden, glücklichen Hundegesicht. ‚Jetzt mit Probiotika!‘, ‚Extra Vitamine!‘, ‚Neu! Mit extra viel Fleisch!‘ etc. etc. – all diese wirksamen Werbebotschaften sagen nichts über die wirklichen Inhaltsstoffe. Also, Brille auf die Nase und die kleingedruckten Deklarationen genau durchlesen! Oder machen Sie ein Foto vom Etikett und recherchieren Sie zuhause in Ruhe. Sie werden sprachlos sein, was so alles in den Hund gestopft wird.

Hier ein Beispiel.

Zusammensetzung:
mit Rind:
Getreide, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Zucker, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. 4% Rind), Mineralstoffe, pflanzliche Eiweissextrakte, Öle und Fette, Saaten, Kräuter.

Abgesehen von den undurchschaubaren und ungesunden Zutaten (Getreide, pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Eiweissextrakte etc.) – geben Sie Ihrem Hund niemals Leckerlie, die Zucker enthalten. Zucker in jeder Form (auch oft deklariert als Melasse, Isoglucose, Maltose, Malz oder Maltodextrin, Fruktose, Dextrose, Sirup) fördert Diabetes, Krebs, Übergewicht und Autoimmunerkrankungen.

Werden Sie zum Sherlock Holmes für Ihren Hund! Wenn Sie sich schlau gemacht haben, werden Sie sich schnell für gesündere und preiswertere Alternativen entscheiden, die Sie ganz einfach selbst herstellen können, oder die Sie bereits in Ihrem Kühlschrank haben.

Ein paar Beispiele für gesundheitlich vertretbare Leckerlie:

  • Käsestückchen
  • Gemüsestückchen (ja, wirklich, manche Hunde mögen das! Bei den anderen hilft auch oft ein kleiner Trick: die Gemüse über Nacht mit Speck umwickeln, danach den Speck entfernen und das Gemüse in kleine Stücke schneiden. Der leckere Speckgeruch bleibt am Gemüse haften.)
  • Selbst getrocknete Fleisch-, Fisch-, Leber-, Herz- oder Lungenstückchen, wobei Lunge besonders kalorienarm ist. Sie können diese auch kaufen, aber achten Sie auch hier auf die Reinheit des Produktes!
  • Gekochtes Geflügelfleisch
  • Im Internet finden Sie jede Menge Rezepte zum Selberbacken von gesunden Leckerlie, auch getreidefrei
  • Spezielle Hundewurst, z.B. Wildfleischwurst.  Auch hier bitte aufpassen, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind

Übrigens können Leckerliestückchen, besonders wenn man regelmäßig trainiert und / oder mit dem Clicker arbeitet, ruhig winzig klein sein. Nicht die Masse macht’s, sondern der Belohnungseffekt. Es ist ganz wichtig, in Maßen füttern, sonst droht Übergewicht und einseitige Ernährung!

Seien Sie kritisch, informieren Sie sich gründlich, fragen Sie beim Hersteller nach, sprechen Sie mit Ernährungsexperten und entscheiden Sie sich für naturbelassene, reine Belohnungen für Ihren Hund.

 


* Nähere Informationen zu Trockenkauartikeln und warum sie ungesund sind, finden Sie hier:

http://beute-konzept.info/vorsicht-bei-trockenkauartikeln-aus-china/

 

 

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