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Löwenzahn – weit mehr als ein Unkraut

Unbeachtet, bekämpft im Garten und Rasen, verkannt als unnützes Unkraut - kaum jemand weiß, dass Löwenzahn (Taraxacum officinale) eine wunderbare Heilpflanze ist, die ganz besonders positive gesundheitliche Wirkungen hat! Vielleicht denken Sie um, wenn Sie dieses Plädoyer für diese tolle Pflanze lesen.

Jeder Hundehalter, der täglich mit seinem Hund in der Natur spazieren geht,  läuft am Löwenzahn vorbei. Leider haben wir Menschen die Heilkraft der Pflanzen, die um uns herum wachsen, vergessen oder einfach nicht mehr kennengelernt. Es muss nicht immer ein geheimnisvolles Kraut von der anderen Seite der Erde sein, mit dem wir unsere Gesundheit und die unserer Tiere stärken. Früher aßen die Menschen regelmäßig Löwenzahnsalat, hauptsächlich im Frühjahr. Die Blätter wirken stimulierend auf die Verdauung und sind sehr nahrhaft und vitaminreich, weit mehr als die üblichen Salatblätter aus dem Supermarkt. Aber auch für das Tier haben sie hohen Wert: ein Löwenzahntee regt den Stoffwechsel an. Somit werden Leber- und Nierentätigkeit kräftig angekurbelt, was zur Entgiftung des Organismus führt. Das Resultat sind gesunde Haut und gesundes, glänzendes Fell.

Blätter und Wurzeln werden für medizinische Zwecke eingesetzt, Wurzeln überwiegend als Tinktur oder Abkochung. Die Blätter wirken verdauungsfördernd und spülen die Nieren. Sei stärken den Magen und wirkend heilend bei Magenproblemen, Krämpfen und Koliken. Die Wurzel wirkt entgiftend auf die Leber, gegen Gallensteine, Gelbsucht und Verstopfung. Löwenzahn fördert die Produktion von Magensäften durch Bitterstoffe, die die Verdauung fördern und den Appetit anregen. Es wirkt ebenfalls präbiotisch und unterstützt die guten Bakterien im Darm. Zur Therapie bei Blasenentzündung ist Löwenzahnpresssaft sehr gut wirksam, Dosierung: 1 TL pro Tag.

Löwenzahn ist reich an Vitamin A, C, K, D und B-Komplex, enthält Eisen, Mangan, Phosphor, weitere Mineralien und Spurenelemente. Löwenzahn wirkt entwässernd, liefert aber ausreichend Kalium zum Ausgleich.  Es wird gut vom Körper aufgenommen und ist eine gesunde Futterergänzung für jeden Hund, ob alt oder jung, krank oder gesund.

Aufgrund seiner Vielseitigkeit wird Löwenzahn häufig in Kräutermischungen eingesetzt. Selbstverständlich können Sie Löwenzahn in den Smoothie mixen, den Sie für sich und Ihren Hund herstellen, oder Sie schneiden Blätter, Blüten, Knospen und Wurzeln klein und geben diese über das Futter. Dosierung: kleine Hunde ca. 1 TL, große Hunde bis zu 2 EL.

Ernten Sie niemals Löwenzahn von Feldrändern, an befahrenen Straßenrändern oder von Rasenflächen, die mit Herbiziden behandelt wurden!

Vielleicht sehen Sie ja jetzt den Löwenzahn mit anderen Augen und pflücken ihn für sich und Ihren Hund, immer mal wieder als Kur, das ganze Jahr über.

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