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Kokosöl und Kokosflocken

Einen Ernährungsblog ohne Beschreibung der hervorragenden Eigenschaften von Kokosöl darf es nicht geben!

Gemäß Dr. Bruce Fife*

  • verbessert Kokosöl die Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen
  • unterstützt es die Heilung von Darmerkrankungen wie IBD (inflammatory bowel disease) und Kolitis
  • enthält es stark wirksame antibaktrielle, antivirale und antifungale Wirkstoffe, die krankheitsvorbeugend wirken
  • reguliert Kokosöl den Insulinpegel (Diabetes) und unterstützt die normale Schilddrüsenfunktion
  • hilft es bei Arthritis und Bänderproblemen
  • liefert es jede Menge Energie
  • wirkt es bei Ekzemen, Flohallergien, Dermatitis, bei der Wundheilung und juckender Haut

Das Besondere im Kokosöl sind die leicht verdaulichen MCT-Fette (engl. medium/middle chain triglycerides) mit einem hohen Anteil an der gesunden Laurinsäure. Die mittelkettigen Fettsäuren werden direkt zur Energieversorgung bereitgestellt. Für die Verdauung von Kokosöl wird weder Lipase (Enzym) noch Galle benötigt, daher ist es so leicht vom Körper aufzunehmen und auch für Tiere mit Verdauungsproblemen oder empfindlichem Verdauungstrakt bestens geeignet.

In Studien wurde festgestellt, dass bei  älteren Hunden, die regelmäßig mit  MCTs  gefüttert wurden und an einer „altersbedingten mentalen Degeneration“ litten, die Menge an Omega-3-Fetten im  Gehirn deutlich erhöht war. („Dietary enrichment with medium chain triglycerides (AC-1203) elevates polyunsaturated fatty acids in the parietal cortex of aged dogs: implications for treating age-related cognitive decline.“ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19301124)

Kokosöl ist fest, bei ca. 24 Grad schmilzt es. Sie können es in fester oder flüssiger Form füttern.

Äußerlich vor dem Spaziergang auf dem Fell verteilt (insbesondere an Beinen, Bauch, Hals und Kopf) schützt Kokosöl durch die abwehrende Wirkung der Laurinsäure vor Zecken und Flöhen. Sie brauchen nur einen kleinen Klecks, den sie kurz in den Händen erwärmen und dann verteilen, und sparen sich so den Einsatz von chemischen Keulen.

Sie sollten unbedingt darauf achten, 100% reines, nicht raffiniertes  Biokokosöl zu kaufen, sie finden es u.a. in der Bioabteilung Ihres Supermarktes oder im Internet. Und geben Sie anfangs nur kleinste Dosierungen über das Futter. Die maximale tägliche Menge ist ca. 1/4 TL zweimal täglich für kleine Hunde oder Katzen, 1/2 TL zweimal täglich für größere Hunde.

Kokosöl hat als Energielieferant natürlich auch einiges an Kalorien – 10 g haben ca. 90 Kalorien, bei Tieren mit Gewichtsproblemen sollte das berücksichigt werden.

Kokosflocken (in jedem Supermarkt-Backregal zu finden) dienen übrigens als gesunder Ballaststoff und wirken wie Kokosöl prohylaktisch und zur Behandlung bei Wurmbefall.


 

* Bruce Fife: „The Coconut Oil Miracle“, 5th Edition Paperback – December 3, 2013

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