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Die Super-Kur, die jeder Hund im Frühjahr haben sollte

Weniger Zecken, Wurmprophylaxe und eine starkes Immunsystem?

Dafür gibt es ein ganz einfaches, kostenloses und doch wirksames Mittel: eine Kräuterkur. Gerade jetzt sprießen die heimischen Kräutertriebe, vollgepackt mit Wirk- und Nährstoffen, die das Immunsystem nach dem langen Winter so richtig auf Trab bringen und den Darm reinigen. Viele Hunde suchen instinktiv im Frühjahr von sich aus frisches Gras oder Kräuter und sind ganz gierig darauf. Welpen, die von Anfang an regelmäßig Kräuter bekommen, sind weniger anfällig für Durchfälle, Parasiten und ansteckende Krankheiten. Starke Heilkräuter sollte man natürlich nur im Bedarfsfalle und in Abstimmung mit dem Therapeuten füttern. Es gibt aber viele Kräuter, die sich für die tägliche Gabe eignen.

Nutzen Sie jetzt die Kraft der jungen Kräuter aus dem Garten oder Wald und machen Sie mal eine Kur mit Ihrem Hund. Die sekundären Pflanzenstoffe machen Ihren Vierbeiner robust und abwehrstark. 

Welche Kräuter kann man füttern?

Geeignet sind zum Beispiel:

  • Brennnessel (regt den Stoffwechsel an, spült, enthält viele Mineralstoffe)
  • Giersch (Vitamin C, Eisen, Kalium, Flavonoide)
  • Löwenzahn (wirkt anregend auf Stoffwechsel, Leber und Galle, blutreinigend, harntreibend, enthält Kalium und Bitterstoffe, mehr Details finden Sie hier: http://beute-konzept.info/mehr-als-ein-unkraut/)
  • Vogelmiere (enthält Saponine, Zink, Vitamin C, wundheilfördernd, regt die Verdauung an, bei Hautproblemen)
  • Klettenlabkraut (regt die Lymphe an, dadurch Unterstützung des Immunsystems, wirkt antiviral, entzündungshemmend, schleimlösend)
  • Bärlauch (Unterstützung der Darmflora, Wurmprophylaxe, wirkt anregend, antibiotisch, entzündungshemmend, blutreinigend, harntreibend)
  • Gänseblümchen (enthält Bitterstoffe, ätherische Öle, Gerb- und Schleimstoffe, Saponine)
  • Junge Birkenblätter (spülen die Nieren, entschlacken)

Wie sollte man füttern?

Waschen Sie die frisch gepflückten Kräuter, dann hacken Sie sie fein und mischen sie einfach unter das Futter. Dosierung kleiner Hund: ca. 1 - 2 TL, großer Hund: 1 - 2 EL. Selbstverständlich können Sie die Kräuter auch unter das tägliche Gemüse mischen und im Mixer pürieren. Man kann auch einen leichten Tee machen: Kräuter mit heißem Wasser überbrühen, lauwarm abkühlen lassen und dann mit dem Wasser unter das Futter mischen.

Normalerweise mögen Hunde die frischen Kräuter sehr gerne. Frisch gefütterte Hunde haben in der Regel überhaupt keine Akzeptanzprobleme, da sie ohnehin grünes Gemüse gewohnt sind. Für mit Fertigfutter gefütterte Hunde mag der Geschmack anfangs ungewohnt sein.  Fangen Sie mit kleinsten Mengen an, um den Hund an den Geschmack zu gewöhnen. Etwas leckere Brühe. ein bisschen Leberwurst oder Joghurt, mit den Kräutern vermischt, überzeugen Mäkler. 

Bitte beachten:

Sie sollten nur Kräuter füttern, die sie wirklich kennen! Ein gutes Bestimmungsbuch hilft weiter, wenn Sie unsicher sind.

Sammeln Sie Kräuter nur an sauberen, ungedüngten Plätzen, also niemals am Feld- oder Straßenrand!

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