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Die Grosse Klette (Arctium lappa) – wirklich großartig!

Die Grosse Klette ist eine erstaunlich vielseitige Heilpflanze. Jeder kennt die robuste, stachelige Pflanze, die an Feldwegrändern oder an Schuttplätzen wächst und bis 1,5 m groß wird. Oft ist sie eher lästig, da die Kletten an Kleidung und im Hundefell hängenbleiben.

Klettenwurzel ist seit altersher bekannt für die positive Wirkung auf Haar und Haut (Klettenwurzelöl). Sie kann auch als Gemüse verwendet werden und ist sehr nahrhaft, aber auch die Blattstängel, die jungen Blätter und die Blüten sind essbar.

Die Wurzel enthält  Inulin, Pflanzenschleimstoffe, Harz, den Bitterstoff Lappin, Gerbsäuren und ätherische Öle.

Die Volksmedizin beschreibt die Große Klette als blutreinigend und blutzuckersenkend, verdauungsfördernd und leicht harntreibend. Sie wird eingesetzt bei Blasen- und Gallensteinleiden, bei Lebererkrankungen, Verdauungsstörungen, bei Gicht sowie Rheuma und Diabetes und Entzündungen aller Art. Klettenwurzel ist hervorragend zur Unterstützung von Leber und Lymphsystem einsetzbar, sie enthält Kalium, Calcium, Zink, Vitamin E, K, B6, B5. Nach überstandener Erkrankung wird sie zur Stärkung gegeben. Ihre Frukto- Oligosacharide wirken als Präbiotikum und unterstützen so eine gesunde Darmflora, der Ausgangspunkt für ein robustes Immunsystem.

Doch damit nicht genug – Klettenwurzel wirkt auch als Antioxidans und antikarzinogen. Viele Kräutermischungen, die bei Krebs gegeben werden, enthalten Klettenwurzel.

Sie können getrocknete Klettenwurzel als Pulver durchgängig zur Vorbeugung und Immunstärkung füttern, ca. 100 bis 500 mg /kg KM/Tag. Oder Sie füttern die frische Wurzel als Gemüse.

Die Große Klette sollte nicht in Zusammenhang mit Diabetes-Medikamenten gegeben werden und nicht an trächtige oder säugende Hunde und Katzen verfüttert werden.

 

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